Der Filtergraben Wir haben uns für einen Filtergraben als Filter entschieden, da dieser sehr naturnah gestaltet werden kann und das ein Hauptziel unseres Teiches und seiner Umgebung war. Die Größe des Filtergrabens hängt zum Beispiel davon ab, ob Fischbesatz im Teich geplant ist oder nicht. Man kann sich aber generell nach der Regel richten, dass die Größe des Filtergrabens ca. 20% der Teichfläche betragen sollte. Er kann sehr gut in ein natürliches Umfeld eingegliedert werden, da er über und unter Wasser dicht bewachsen ist. Unsere Pumpe haben wir ans Ende des Grabens gesetzt. Sie befördert das Wasser zur Quelle unseres kleinen Bachlaufs, der sich durch den Garten schlängelt. Dadurch, dass ständig Wasser aus dem Filtergraben entnommen wird und woanders hintransportiert wird, sinkt der Wasserspiegel im Filtergraben (Abb. 2). Dessen Feinfilter-Anteil kann sehr hoch sein, da die gröberen und größeren Stoffe bereits im Filtergraben sedimentiert werden. Der Vorteil: Man braucht den Feinfilter nicht so oft zu reinigen, weil der Hauptteil der Sedimente bereits im Filtergraben zurückbleibt. Außerdem ist ein Filtergraben deutlich billiger, als normale Standardfilter, wie zum Beispiel Vortex- und Spaltfilter - und die Kosten sind schließlich nicht unerheblich bei einem so großen Teich wie wir ihn gebaut haben.   Durch ein Saugrohr, das vom Teich in den Filtergraben mündet, fließt Wasser in den Graben nach, da der Teich nun einige Zentimeter, vom Wasserspiegel her gesehen, höher liegt als der Graben. Die Pumpe arbeitet also indirekt, indem sie die beiden Wasserspiegel mit einem Schwerkraft-System ausgleicht. Die Vorteile bei diesem System sind: Das Durchfließen des Wassers durch einen Filtergraben dauert länger als bei einem normalen Filter. Ein beträchtlicher Teil des Sediments kann sich also schon jetzt absetzen und wird durch die Pflanzen im Filtergraben abgebaut. Technik, Pumpen Filter Bildergalerie Der Filtergraben                      Glasklares Wasser. Da unser Teich zu 90 Prozent in der Sonne liegt, haben auch wir mit Algenblüten zu kämpfen. Aber im Sommer, wenn die Unterwasserpflanzen auf Hochtouren arbeiten, hält es sich in Grenzen. zur Startseite zum Schwimmteich Filter Japan Koi Technik Kontakt mit uns aufnehmen Links Teichgalerie zur Bauphase Das restliche Sediment muss höchstens alle 5 - 10 Jahre abgesaugt werden. Sollte der Filtergraben doch einmal nicht groß genug sein, um alle Sedimente zu filtern, ist das System durch einen Außenfilter erweiterbar (Feinfilter, empfohlen bei viel Fischbesatz z.B. Koiteich). Der Filter kann dann im Quellbereich des Bachlaufs eingesetzt werden. Großer Filtergraben Feinfilter (hier noch im Bau ) insgesamt 3 Kammern Ergebnis Durch die drei Schiebereglern habe ich die Möglichkeit an verschiedenen Stellen aus den Teich das Sediment abzusaugen. Schwarz   :   aus der Mitte 1,50m Grün         :   aus der Tiefe 2.20m Gelb          :  Skimmer (Wasseroberfläche) ! !